DVD-Review: K-ON!! – Vol. 1
Lange Zeit habe ich mich davor gedrückt gehabt, mir die erste Staffel von K-ON! anzuschauen. Mittlerweile besitze ich diese komplett und habe euch auch über jede Volume informiert, weswegen ihr sicherlich bereits wisst, wie sehr ich mich in Yui, Mio und Co. verliebt habe. Es ist also nicht verwunderlich, dass ich mich über das Eintreffen der ersten Vol. von K-ON!!, der zweiten Staffel der Serie, riesig gefreut habe. Doch können die Mädels noch immer überzeugen oder ist der Niedlichkeits-Faktor nicht mehr so ansprechend wie zuvor?
Worum geht´s?
Endlich sind Yui, Mio, Ritsu und Tsumugi in der dritten Klasse der Oberschule und somit die Ältesten an der Schule! Doch leider besteht der Popmusikclub noch immer nur aus den vier Mädels und der “Zweitklässlerin” Azusa. Deswegen soll schnell Zuwachs her! Also geben sich die Mädels die größte Mühe und versuchen, möglichst auf schnelle Weise ein paar neue Mitglieder in ihren Club zu bekommen. Dabei verkleiden sie sich sogar und verteilen Flyer. Und selbst nach dem Auftritt für die Willkommensfeier möchte niemand dem Club beitreten. An sich ist das momentan nicht so schlimm, doch wenn die Drittklässlerinnen die Schule verlassen, sitzt Azusa alleine im Clubraum. Doch letztendlich finden die Mädchen wenigstens vorerst in einem tierischen Freund ein neues Mitglied…
Desweiteren hat Ritsu eine kleine Krise. So ist ihr aufgefallen, dass sie bei den Auftritten nie zu sehen ist, da sie durch das Schlagzeug so stark im Hintergrund positioniert ist und findet das überhaupt nicht knorke. Deswegen versucht sie sich an den Instrumenten der anderen Clubmitglieder. Das funktioniert aber natürlich nicht so einfach, wie sie sich das vorgestellt hatte. Doch letztendlich harmonieren die Mädels perfekt miteinander, weshalb sie auch auf der kommenden Klassenfahrt alle in eine Gruppe kommen. Auf dem Ausflug in Kyoto stellen die Oberschüler einigen Unsinn an, welcher für viele Lacher bei mir gesorgt hat. Gleichzeitig sitzt allerdings die arme Azusa daheim rum und langweilt sich, aber auch Yuis Schwester Ui ist einsam. Deswegen entschließen sie sich gemeinsam mit einer weiteren Freundin das Wochenende gemeinsam bei Ui daheim zu verbringen, um der Einsamkeit zu entfliehen.
Inhalt & Design
K-ON!! Vol. 1 gibt es in zwei verschiedenen Versionen: Einmal nur die DVD und einmal mit einem schicken, grünen Sammelschuber. Den Schuber können wir euch leider nicht auf einem eigenen Foto zeigen, aber auf Amazon gibt es natürlich bei der entsprechenden Version ein paar Fotos dazu. Der restliche Inhalt ist allerdings gleich. So sehen wir auf dem Cover die 5 Mitglieder des Popmusikclub in den Tierkostümen, in welchen sie versuchten ein paar Flyer zu verteilen. Ich persönlich mag das schlichte Cover, habe aber auch schon negativere Stimmen gelesen. Natürlich gibt es auch wieder ein Wendecover, damit ihr das nervige FSK-Logo loswerdet. Ansonsten ist der Inhalt recht sporadisch: Neben der DVD gibt es einen Flyer zum K-ON!-Manga und ein kleines Booklet mit aktuellen Kazé-Produkten. Das finde ich recht schade, denn ich mochte die kleinen Charakterbeschreibungen der ersten Staffel. Aber logisch, dass man da nun nicht nochmal ein solches Heft mit reinpackt. Über ein kleines Poster oder ähnliches hätte ich mich jedoch gefreut. Auch auf der DVD befinden sich “nur” die Episoden und die üblichen Trailer zu den Serien von Kazé. Komischerweise auch zu K-ON! Gibt es wirklich Leute, die sich die zweite Staffel zuerst kaufen?
Übrigens befinden sich die ersten 5 Folgen der Staffel auf der ersten Ausgabe von K-ON!! und bieten somit knappe 2 Stunden Unterhaltung (inklusive Opening, Ending und Vorschau auf die nächste Folge)
Bildqualität, Synchro & Untertitel
Die DVD bietet eine gewohnt gute Qualität. Das Bild ist scharf, erreicht aber natürlich keine Blu-ray-Qualität. Eine Artefaktbildung ist mir überhaupt nicht aufgefallen, im Gegenteil: Die Animationen erscheinen immer sehr flüssig und zuckersüß. Okay, letzteres ist dann eher ein Punkt für den Stil der Serie und nicht für die Qualität, aber ich wollt es einfach mal erwähnen.
Die Sprecher wurden allesamt aus der vorigen Staffel übernommen und haben sich, meiner Meinung nach, im Vergleich zum Anfang der Serie sogar verbessert. (Nicht, dass sie nicht bereits gut gewesen wären.) Alles kommt noch ein wenig lebendiger und dynamischer rüber. Auch die Nebencharaktere machen eine gute Figur, auch wenn sie meist nur 1-2 Sätze zu sagen haben. Was mir aufgefallen, mich jedoch nicht gestört hat, ist die Tatsache, dass viele “Zwischengeräusche” – wie beispielsweise ein Ächzen – aus der japanischen Fassung geblieben ist. Ich kann mich nicht erinnern, dass dies in der ersten Staffel bereits so gewesen ist, aber wenn ja, dann fiel es dort einfach weniger auf. Auch in der zweiten Staffel ist es nicht unbedingt stark auffallend, aber irgendwie bemerkt man manchmal schon arg die unterschiedlichen Tonhöhen der Sprecher beim Lachen oder ähnliches. Apropo Original: Wer sich die Serie im O-Ton anschauen möchte, der bekommt eine Kazé-übliche Untertitelung geliefert. Das bedeutet: Gelbe Schrift mit schwarzer Umrandung, was sich wirklich super lesen lässt.
Fazit
Der Popmusikclub ist zurück und er ist so abgedreht wie eh und je. Ich finde sogar, dass K-ON!! noch einmal von allem eine ganze Schippe drauflegt: Die Mädels sind noch liebenswürdiger und niedlicher, die Slapstick-Einlagen lustiger und die “Story” ein wenig frischer. So hat sich die Klassenfahrt-Folge definitiv bei mir direkt auf Platz 1 aller K-ON!-Folgen katapultiert. Ich freue mich schon auf weitere Abenteuer mit den Mädels und bin gespannt, wie sich das mit dem Club noch so entwickelt! Und wer zur Limited Edition der 1. Vol. greift, der bekommt sogar noch einen schicken Sammelschuber dazu, was ich definitiv empfehle!
Die erste Vol. von K-ON!! bekommt von mir 5 von 5 Punkten!
Autor: Eric Sohr
Vielen Dank an Kazé für die freundliche Bereitsstellung von K-ON!! Vol.1!
Veröffentlicht am 09/07/2012 in Anime, Review und mit DVD, Eric, K-ON!, Kazé, Review getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 1 Kommentar.


































Auch wenn Kazé in letzter Zeit gute Synchros raushaut, nerven mich diese unsynchronisierten Laute tierisch. Mir kommt das dann immer so vor, als versucht man an allen Ecken und Kanten zu sparen