DVD-Review: Maid-sama Box 3

Schönen guten Tag, ich freue mich Sie begrüßen zu dürfen!

Ende März ist endlich die dritte und vorletzte Box zur Animeserie Maid-sama bei Kazé erschienen. Nach unserem Unboxing knöpfe ich mir heute den genauen Inhalt der DVDs vor und schaue mir an, ob die Veröffentlichung auch weiterhin überzeugen kann.

Maid-sama Box 3

Schuber + Digipack

Worum geht´s?

Nachdem man uns am Ende der 14. Episode mit einem fiesen Cliffhanger zurückgelassen hat, findet dieser gleich zu Beginn von Episode 15 seine überraschende Auflösung. Der Tag der offenen Tür steht vor der Tür und Misaki will die Schule natürlich besonders für weibliche Besucher attraktiv machen. Soutarou wird zur Strafe für seine Taten zum Mithelfen verdonnert und bekommt dabei eine Seite der Mädchen zu sehen, die er vorher gar nicht wahrgenommen hat.

In den folgenden zwei Episoden geht es an den Strand! Die Mädels des Maid Latte kommen einer Einladung von Satsukis jüngerer Schwester Nagisa nach und wollten sich eigentlich ausgiebig vergnügen. Allerdings dauert es nicht lange, bis sie sich entschließen dem Strandcafé von Nagisa ein wenig auf die Beine zu helfen. Also Schürzen über die Bikinis und losbedient! Auch Aoi ist mit von der Party, da sein Vater möchte, dass er doch ein wenig männlicher werden soll. Schon bald kommt es zum Streit zwischen Nagisa und Aoi, der am liebsten auch am Strand als Internetidol herumlaufen möchte. Kurz darauf nimmt Aoi gemeinsam mit Misaki an einem Beachvolleyball-Turnier teil, denn sollten sie gewinnen, würde Nagisa Aois Vorliebe endgültig akzeptieren. Misaki wähnt sich schon siegessicher, als plötzlich auch Takumi und Erika am Turnier teilnehmen…Das wird ein heißes Match!

In Folge 18 und 19 sehen wir Tora Igarashi, den Schulsprecher der Miyabigaoka-Schule wieder. Seine rechte Hand und Vizeschulsprecher Maki will doch tatsächlich das Maid Latte kaufen um ein Butler-Café zu eröffnen! Klar, das Misaki und Co. das nicht einfach so zulassen. Um den geplanten Kauf zu verhindern sollen sie an der “Footman Audition” teilnehmen, und gewinnen. Nur doof das nur Männer zugelassen werden. Aber unsere Schulsprecherin weiß sich zu helfen und verkleidet sich eben mal als Mann. Gemeinsam mit Subaru nimmt sie am Wettbewerb teil. Doch schon bald kommt es zu erheblichen Schwierigkeiten, bei denen vor allem Takumi ziemlich einstecken muss.

Die sechste und letzte Folge der Box stellt ein Double Feature dar, die zwei Bonusgeschichten aus dem Manga aufgreift. In der ersten Hälfte bekommen wir Shouichirous kleine Schwester Ruri zu Gesicht, die unbedingt mit dem “Prinzen” Takumi ausgehen möchte. Ihren eigenen Bruder hingegen scheint sie immer weniger zu mögen und daher bittet Shouichirou seine Freunde ihm dabei zu helfen, seinen Status als großer Bruder wieder herzustellen. Der zweite Teil handelt von Aoi, die ein Werbevideo drehen will.

Die Folgen sind insgesamt wieder sehr unterhaltsam, auch wenn ich Folge 20 ein wenig unnötig  und gehetzt fand. Wieso nicht einfach mal die Story anständig weitererzählen? Ich meine es sind ja sowieso nur 26 Episoden, da brauchen wir nicht noch unnötige Lückenfüller. Aber das ist man ja von J.C. Staff mittlerweile gewohnt.

Inhalt & Design

Logischerweise hat sich am Design nichts geändert und hält sich somit an das der beiden vorangegangenen Boxen. Die Box ist diesmal in Blau gehalten und auf dem Cover des Schubers lächeln uns Misaki, Erika und Co. bereits in ihren Badesachen zu.

Das FSK-Zeichen ist wieder nur auf der Folie angebracht und verunstaltet das Cover somit nicht. Allerdings befindet sich wie immer ein festaufgedruckter Flatschen auf dem Cover des Digipacks, welches die beiden DVDs enthält. DVD 1 enthält die Episoden 15-17, auf der zweiten Scheibe sind die Folgen 18-20 untergebracht. Auf beiden DVDs gibt es noch Trailer zu anderen Titeln von Kazé.

Maid-sama Box 3 Inhalt

Auch diesmal wieder mit enthalten ist ein 14-seitiges Booklet, welches euch Charakter- und Episodenbeschreibungen, Hintergrundinformationen und weitere kleine Features enthält. Besonders interessant ist das Interview mit Wataru Maeguchi, dem Musikproduzenten von Maid-sama.

Bildqualität, Synchro & Untertitel

Die Produktion kann weiterhin mit scharfen, klaren Bildern und kräftigen Farben überzeugen. Artefakte oder dergleichen sind mir beim Anschauen nicht aufgefallen. Die Animationen bewegen sich weiterhin auf einem guten Niveau und werden durch zahlreiche Slapstick-Einlagen aufgelockert. So sehen wir Misaki und Co. oftmals als Chibis, als geistartige Wesen oder einfach erstarrt. Zur Veranschaulichung gibt es noch einige Screenshots:

Wie gewohnt befinden sich auf den DVDs eine japanische und eine deutsche Tonspur, beide in Dolby Digital 2.0. Die japanische Synchronisation ist, wie nicht anders zu erwarten, auf einem sehr hohen Niveau und überzeugt durch und durch. Die Tonspur ist übrigens schon seit der 2. Box wieder im grünen Bereich. In der 1. Box hatte Kazé diese nämlich aufgrund der Bildqualität schneller ablaufen lassen.

Auch die deutsche Version hält sich weiterhin auf einem guten Niveau. Allerdings trüben diesmal die vielen unsynchronisierten Laute das Seh- bzw. Hörvergnügen. Dies fiel bisher gar nicht bis kaum auf, daher frage ich mich ernsthaft wieso man jetzt so sparen musste? Den meisten wird dies vielleicht gar nicht wirklich auffallen, aber es ist heutzutage nicht mehr sehr löblich, wenn man alle paar Minuten plötzlich andere Stimmen zu hören bekommt.

In der Folge mit dem Beachvolleyballturnier wurde zudem ein Satz von Aoi vergessen zu synchronisieren, aber dies war soweit ich bemerkt habe, der einzige kleine Patzer. Die Synchronsprecherin von Ruri ist auch nicht das Gelbe vom Ei. Sie klang viel zu alt und hat zudem noch sehr merkwürdig gesprochen. Aber das ist ja wieder mehr Geschmackssache.

Die Untertitel sind Kazé-typisch in Gelb gehalten und gut lesbar. Sie stimmen größtenteils mit der Synchro überein, zumindest vom Sinn her. Die Synchronisation ist immer etwas freier und umgangssprachlicher, was aber meistens ganz gut passt.

Fazit

Auch die dritte Box von Maid-sama bringt uns wieder sechs unterhaltsame Episoden auf zwei DVDs, die in einem schicken Digipack + Pappschuber untergebracht sind. Für alle Romantiker gibt es diesmal einige schöne Momente zwischen Misaki und Takumi! Auch wenn man diesmal in der deutschen Version des Öfteren unsynchronisierte Laute vernehmen wird, kann diese wieder weitestgehend überzeugen. Für alle OmU-Liebhaber gibt es aber natürlich die Möglichkeit auf die japanische Tonspur + dt. Untertiteln zu wechseln.

Maid-sama Box 3 bekommt 4 von 5 Punkten.

Autor: Benjamin Böttcher

Vielen Dank an Kazé für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplares von Maid-sama Box 3!

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Über Benjamin

Connichiwa :D

Veröffentlicht am 24/04/2012 in Anime, Review und mit , , , , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 1 Kommentar.

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