Anime-Review: Samurai Girls Vol. 1 DVD&Blu-Ray

In der letzten Woche erreichte mich ein Umschlag mit den beiden Limited Edition für Samurai Girls Vol. 1. Über den Inhalt der Limited Edition habe ich direkt nach dem Erhalt direkt geschrieben und nun, nachdem ich mir die ersten vier Folgen angeschaut habe, gebe ich in Form eines Reviews meinen Senf ab!

Worum gehts bei Samurai Girls?

Das kaiserliche Japan konnte sich durchsetzen. Auch in der heutigen Zeit gibt es noch führende Kaiserfamilien, Ninja und Samurai. Letztere unterstehen größtenteils dem Tokugawa Shogunat, wer sich widersetzt wird von dem Schülerat einer Militärschule unterdrückt und der Aufstand im Keim erstickt. Um gegen solche Rebellen vorzugehen wird der Samurai Muneakira Yagyuu von Sen Tokugawa, einer Jugendfreundin und führende Position in der Militärsschule, zur Hilfe gerufen.


Doch natürlich läuft alles nicht ganz so glatt wie erhofft und Muneakira stößt auf die beiden weiblichen Samurai Yukimura Sanada und Matabee Gotou. Diese sind jedoch gerade dabei sich umzuziehen, womit Muneakira direkt als Perversling abgestempelt und mit einem Spanner aus der Gegend verwechselt wird. Die Ereignisse überschlagen sich ein weiteres Mal, als auf einmal Hanzou Hattori mit ihren weiblichen Ninja auftaucht und die beiden weiblichen Samurai gefangen nehmen möchte. Da Muneakira ein wahrer Samurai (und ganz nebenbei der einzige Mann hier) ist, erhebt er sein Schwert und hilft den beiden Mädels aus dem Schlamassel.

Muneakira überrascht die beiden Mädels beim Umziehen

Die Flucht gelingt jedoch nur scheinbar, denn schon bald können die Ninja ihre Fährte aufnehmen und holen sie ein. Doch dann erscheint ein grelles Leuchten am Himmel und die drei Samurai können weiter fliehen, aber plötzlich bleibt Muneakira stehen und starrt wie gebannt auf das Licht. Was nun geschieht ist mehr als merkwürdig: Ein Mädchen fällt vom Himmel und landet direkt in seinen Armen. Nackt. Als sei das nicht schon für den allgemeinen Mann der absolute Traum, so küsst sie ihn auch noch. Daraufhin landen die beiden im Bett Plötzlich leuchtet alles wie wild auf und das fremde Mädchen verwandelt sich in eine (jetzt leider angezogene) Kriegerin. Zu allem Überfluss stellt sie sich als Juubee Yagyuu vor und nennt Muneakira “Oni-Chan” (großer Bruder). Was ist hier los?!

Bald daraufhin erfahren die Samurai, dass es sich bei Juubee um eine “wahre Samurai” handelt, welche mit übermächtigen Kräften ausgestattet ist. Diese kann jedoch nur ein “General” freisetzen und wie sich herausstellt, ist Muneakira ein solcher General. Somit kann er mithilfe eines Kusses die Kräfte bei einem Samurai freisetzen. Nun möchte natürlich auch Yukimura Sanada solche Kräfte erlangen. Außerdem sagt sie vorraus, dass Japan bald von einem dunklen Schatten zerstört werden soll. Ist Juubee dieser Schatten? Und haben die verschwundenen Studenten etwas mit dieser Vorhersage zu tun?

*facepalm*

Ich persönlich bin von der Geschichte der Serie nach anfänglicher Skepsis recht angetan. Sicherlich ist es nicht unbedint die innovativste Geschichte und ist mit viel Ecchi-Einheiten gepaart, aber gerade Letzteres stört mich ganz sicher nicht. Auch wenn ich manchmal kurz davor stand genau so auszusehen:

Die Mädels sind wirklich sehr freizügig und nicht gerade schlecht bestückt. (Bis auf Sanada. Loli-Action ftw!) Momentan bin ich wirklich sehr gespannt darauf, wie sich die Geschichte weiter entwickeln wird. Allerdings kann ich mir jetzt schon recht gut vorstellen, wie dies aussehen wird: Muneakira küsst nach und nach alle Mädels, diese werden allesamt überstark und bekämpfen am Ende gemeinsam einen Oberbösewicht. (So wie es bisher aussieht scheint dies das Tokugawa-Oberhaupt Yoshihiko Tokugawa zu werden)

Inhalt:

Der Inhalt beider Fassungen ist gleich, jedoch bei der DVD-Version auf zwei Disks verteilt. So bringen beide Ausgaben jeweils 4 Folgen und 2 OVA mit sich, wobei Zweitere eigentlich nur einem Zweck dienen: Brüste zeigen und die weiblichen Akteure möglichst sexy in Szene setzen. Dies funktioniert mehr als gut, wie ihr nachher in der NSWF-Galerie am Ende des Reviews sehen könnt. Außerdem befinden sich 4 kleine Comic-Strips mit auf den Disks, welche aber “nur” in japanisch vorhanden sind und von den Charakteren quasi vorgelesen werden. Natürlich sind diese dann untertitelt.

Außerdem befinden sich zwei Original-Trailer mit in der Volume.

Bildqualität:

Es dürfte klar sein, dass die Blu-Ray-Fassung besser aussieht als die DVD-Fassung. Das der Unterschied allerdings so unfassbar stark ausfällt war mir nicht bewusst. Die Blu-Ray-Version ist um Längen schärfer und sieht viel schöner aus als auf DVD. Eigentlich war von uns geplant direkte Vergleichsbilder zu basteln, leider haben wir keine Möglichkeit finden können Screenshots von Blu-Ray-Disks anzufertigen ohne den Kopierschutz zu hintergehen. Und da dies bekanntlicherweise in Deutschland verboten ist, verständlicherweise, können wir nicht mit dem Bild-Vergleich dienen. Darum sind alle Screenshots die ihr hier seht aus der DVD-Version. Allerdings habe ich mal ein Bild aus dem Netz genommen um den Unterschied dennoch deutlich machen zu können.

BD-Version...

DVD-Fassung (Es ist nicht ganz derselbe Frame wie auf dem BD-Bild, aber der Unterschied wird dennoch deutlich)

Desweiteren ist die Blu-Ray-Fassung nicht nur schöner, sondern auch um einiges praktischer. Während man bei der DVD-Version nach 2 Folgen die Disk wechseln muss, so kann man mit der BD ganz einfach gechillt im Sofa liegen bleiben und in Ruhe weiterschauen. Wer also die Option hat sollte auf jeden Fall zur Blu-Ray-Version von Samurai Girls Vol. 1 greifen.

Synchronisation:

Nun kommt wohl der interessanteste Part. Die Synchro von Samurai Girls ist… … … ganz ordentlich geworden. Sogar mir bekannte Stimmen sind vorhanden. So wird Hanzou Hattori von Anita Marietta Hopt gesprochen, welche auch Mio in K-ON! spricht.  Doch Kenner von guten Anime dürften auch den Sprecher von Muneakira kennen, denn es handelt sich hierbei um Michael Bral, welcher Kyon in Die Melancholie der Haruhi Suzumiya gesprochen hat.

Besonders gut gefällt mir die Tatsache, dass man viele japanische Wörter mit beibehalten hat. Die Aussprache lässt jedoch manchmal ein wenig zu wünschen übrig. So wird aus einem Katana ganz plötzlich ein Kaataannna oder Sanada wird ausgesprochen wie ein langezogener Kaugummi. (Saaanaaadaaaa) Im Großen und Ganzen jedoch ist sie durchaus angenehm, Sanada jedoch wirkt manchmal ein wenig gelangweilt und zu emotionslos. Ich bin auf weitere Charaktere und deren Synchro gespannt und hoffe, dass sich die Qualität vielleicht noch ein wenig steigert. Für all diejenigen, die es nicht aushalten eine so japanische Serie mit deutscher Sprache zu sehen, befindet sich natürlich auch die japanische Originalfassung mit deutschen Untertiteln auf den Disks.

Mein Fazit:

Ich bin wirklich sehr angetan von Samurai Girls. Ich muss zugeben, dass der große Ecchi-Gehalt nicht gerade einen kleinen Teil dazu beiträgt. Aber auch sonst kann die Serie überzeugen. Die kommenden Kämpfe werden sicherlich spaßig anzusehen sein, es gibt wirklich witzige Szenen und die Story hat im Grunde viel Potenzial. Auch finde ich es wirklich fantastisch wieviel Mühe sich FilmConfect Home Entertainment mit der Lokalisierung gegeben hat. Das sich die beiden OVA, die Comics und Trailer mit auf den Disks befinden ist mehr als löblich. Auch die Goodies  in der Limited Edition sind eine sehr hübsche Idee.

Da ich von Brüsten geblendet und nun einmal ein großer Fan solcher Serien bin, gebe ich ohne Bedenken 5 von 5 Punkten. Für die Serie und die Lokalisation, auch wenn die Synchro noch ein Stückchen besser sein könnte.

Und nun kommt das, worauf ihr alle sicher gewartet habt: Die NSWF-Bildergalerie. Diese zeigt diverse Szenen aus den ersten 4 Folgen, außerdem leckere Bilder aus den beiden OVA. Viel Spaß!

Autor: Eric Sohr

Vielen Dank an FilmConfect Home Entertainment für die freundliche Bereitstellung der beiden Versionen von Samurai Girls Vol.1!

Veröffentlicht am 20/10/2011 in Anime, Review und mit , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 3 Kommentare.

  1. Eric, du hast mich sehr neugierig auf den Anime gemacht. Werde ihn mir bei Gelegenheit sicherlich auch einmal zulegen. Ich hätte allerdings noch zwei Fragen:

    1. Beim Bildvergleich – wie du schon sagtest, ist es ein anderer Frame, aber wie ist denn die Farbgebung? Ist diese gleich oder sind die Farben auf DVD oder auf der BR unterschiedlich kräftig?

    2. Wie lange gehen die einzelnen Episoden und OVAs?

    Wäre nett, wenn du mir die noch beantworten könntest. Danke schon mal! :)

  2. Auf der BR sind die Farben auch ein wenig kräftiger, aber wie beschrieben vorallem schärfer. Die Episoden selbst gehen im Durchschnitt 23 Minuten, die OVA nur knapp 3-4 Minuten. :)

  3. Dafür sind die OVA aber auch echt zum schlapplachen xD Und auch fürs männliche Auge gut ;)

Was meinst du?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: